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Aktuelles aus dem Lokschuppen

Erläuterung Fahrplan 2012

Wenigstens 20 Jahre galt unser Sommerfahrplan zwischen den Endpunkten „unserer Strecke“ Meppen und Essen/OL. …und das wird teilweise auch so bleiben. Warum also die Veränderungen für die Saison 2012?
Prinzipiell gilt hier die schlichte Problematik: Wie können wir finanziell überleben, wenn die Kosten (nicht nur uns) davon laufen. Da gilt es zu sinnvollen Veränderungen zu kommen, natürlich so sanft wie möglich.
Tatsache ist, dass seit Jahren die Strecke Haselünne – Meppen und die Strecke Löningen – Essen/OL ein Kosten zehrendes Unterfangen war. Trotz Werbung verschwindend wenige Fahrgäste, aber gleiche Kosten! Die Strecke Haselünne-Löningen ist das „Herzstück“ des Fahrbetriebs und um längerfristig überleben zu können, müssen wir dieses Stück ausbauen, d.h. wir müssen diese Strecke doppelt befahren, um das Angebot auch in der Richtung Löningen – Haselünne attraktiv zu machen!
Das heißt: in der Sommerferienzeit in Deutschland werden wir diese Strecke mit Zustimmung der betroffenen Gemeinden doppelt an den Fahrtagen bedienen! So können die Fahrgäste aus Löningen auch einige Zeit in Haselünne verbringen in der Gewissheit wieder zurückgebracht zu werden und umgekehrt. Das kommt auch unseren Radwanderern zu Gute, wenn sie Ihre Ausflüge mit Zugtransport planen.

Im Mai/Juni/September/Oktober bleibt alles wie gehabt, d.h. die Orte Meppen und Essen/OL werden angefahren.

 

Alle reden vom Wetter

Wir nicht!

 

Dampfsaison 2011

Nachdem das Dampfjahr 2011 anfänglich mit technischen Problemen an unserer Dampflok begann, läuft die Saison nun endlich reibungslos. Ein grosser Dank geht an Joachim Derpmann und seiner Mannschaft von der Hespertalbahn in Essen/Kupferdreh (www.hespertalbahn.de). Die Hespertaler stellten uns ab Juni eine Strahlpumpe zur Verfügung, mit der die Dampfsaison im Hasetal verspätet beginnen konnte. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Fahrgästen, die im Mai trotz Dieselbespannung mit uns gefahren sind. Ebenso bei den Anwohnern im Bahnhofsbereich von Haselünne, die wir regelmäßig mit Qualm belästigt haben, wenn die Injektoren wieder und wieder getestet werden mußten. Die Bilder in der folgenden Gallerie stammen vom 20.08.2011.

Fotos: Thorsten Weber

Neues Gesicht für die NIEDERSACHSEN

Nachdem die Lok NIEDERSACHSEN die Nikolausfahrten mit Bravour gemeistert hat, ging es direkt im neuen Jahr wieder an die Arbeit. Technisch ist die Lok wieder o.k., doch mußten einige Blecharbeiten an der Führerhausrückwand ausgeführt werden. Die alten verrosteten Bleche wurden durch Neue ersetzt und wie es so ist, wenn man erst mal anfängt, macht man gleich neue Baustellen auf. Deshalb hat der Führerstandsboden auch gleich eine neue hölzerne Unterkonstruktion und ein neues Bodenblech erhalten. In der Zwischenzeit hat Thorsten Weber sechs neue Loklaternen der Reichsbahnbauart von einem Sammler aus der Nähe von Osnabrück besorgen können. Bisher waren auf der Lok DB Reflexglaslampen montiert, die vermutlich von einer DB Köf II oder einer V60 stammten, aber nie so richtig auf eine Dampflok passten. Für die Laternen mußten vier gußeiserne Lampensockel gesucht werden. Außerdem mußten die Laternenhalter des oberen Spitzenlichtes von den alten Laternen befreit werden. Diese waren auf gesamter Länge im Halter verschweißt. Nachdem Lukas Schlömer neue (Kabel-) Rohre für die Zuleitung montiert hatte, machte sich Detlef Rohde gleich an die Elektrik. Zuvor wurden von Daniel Riesenbeck und Thorsten Weber zwei Triebwerksleuchten an ihrem alten Platz über dem Kreuzkopf montiert. Diese erleichtern nicht nur das Abölen bei Dunkelheit, sondern man sieht nun auch bei Nachtfahrten, wenn das Schlabberventil der Strahlpumpe geschlossen hat. Am 26.02. erfolgte dann ein Probeanheizen mit neuer Beleuchtung. Nachdem alles reibungslos funktionierte, wurde der abendliche Grünkohlexpress - auch zur Freude der zahlreichen Fahrgäste - mit Dampf bespannt. An ein Zurücklehnen ist aber bis zur Saisoneröffnung am 30. April nicht zu denken. Die vordere Pufferbohle bekommt noch ein neues Riffelblech, die Lichtsteckdosen werden wieder wie ursprünglich seitlich an die Pufferbohle verlegt und wie schon am Schornstein zu sehen ist, laufen die Vorbereitungen zur Neulackierung des Kessels. In Arbeit ist auch die Wiederanbringung des Gestra-Abschlammventils durch die Firma MaLoWa, wenn das alte Ventil noch brauchbar sein sollte.

Die V 32 ist einsatzbereit

V 32

Nach der Überarbeitung und Neulackierung im Stil der ehemaligen MHE und HKB ist die V 32 jetzt einsatzbereit und kann die V 23 entlasten, die in diesem Jahr bedingt durch die Reparatur der Dampflok alle Fahrten allein bewältigen musste und außerdem noch bei der MHE zum Rangieren im Einsatz war.

 

Der Vorstand 2010

In der Generalversammlung der Eisenbahnfreunde Hasetal wurde der Vorstand neu gewählt.
Er setzt sich folgendermaßen zusammen:
1. Vorsitzender: Franz-Josef Berg
2. Vorsitzender: Jochen Vollmer
Schriftführer: Dr. Wolfgang Schröder
Kassierer: Hermann-Josef Krull
Fachbeirat Technik: Thorsten Weber, Hubert Voss, Hans Bröringschulte
Fachbeirat Jugend: Detlef Rohde, Marc Hüstermann
Fachbeirat Archiv: Bernd Kischel
Kassenprüfer: Hansi Berents, Klaus Schütte

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